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Verantwortungsvolles Spielen

Geltungsbereich dieser Hinweise

Sobald Sie sich auf dieser Website über Jupi informieren oder ein Spielkonto eröffnen, gelten die folgenden Grundsätze für Ihren Umgang mit dem Angebot. Diese Seite richtet sich an alle Besucherinnen und Besucher aus Österreich, die Glücksspiel als Unterhaltung nutzen möchten. Sie beschreibt, welche Pflichten Sie gegenüber sich selbst haben, welche Grenzen das Angebot setzt und an welche Stellen Sie sich wenden können, wenn das Spielen problematisch wird. Die Hinweise ersetzen keine persönliche Beratung, sondern sollen Ihnen eine Orientierung geben, bevor Sie Geld einsetzen.

Grundsatz verantwortungsvollen Spielens

Verantwortungsvolles Spielen beginnt mit einer klaren Haltung: Glücksspiel ist eine freiwillige Freizeitbeschäftigung, kein Weg, um Geldprobleme zu lösen und keine Methode, um sichere Gewinne zu erzielen. Wer mit der Erwartung spielt, regelmäßig zu gewinnen oder finanzielle Engpässe zu überbrücken, setzt sich einem hohen Risiko aus. Die Wahrscheinlichkeit, dass ein Einsatz verloren geht, ist bei jedem einzelnen Spiel gegeben, und langfristig bleibt das Ergebnis vom Zufall bestimmt. Diese Seite geht davon aus, dass Sie nur dann spielen, wenn Sie sich diesen Umstand bewusst machen und Ihre Entscheidungen nicht unter Druck treffen.

Ein kontrollierter Umgang zeigt sich im Alltag: Sie legen vor dem ersten Einsatz fest, wie viel Zeit und Geld Sie aufwenden wollen, und Sie halten sich an diese Vorgabe, auch wenn der Verlauf des Spiels verlockend ist. Niemand kann Ihnen garantieren, dass Sie Ihre Einsätze zurückerhalten, und kein System auf dieser Website verspricht einen bestimmten Ausgang. Wer das Spiel als Unterhaltung betrachtet, akzeptiert, dass der Einsatz verloren sein kann, und setzt nur Beträge ein, deren Verlust keine existenziellen Folgen hat.

Warnzeichen problematischen Verhaltens

Problematisches Spielverhalten entwickelt sich oft schrittweise, und die Betroffenen bemerken die Veränderung häufig erst spät. Die folgenden Anzeichen sollten Sie ernst nehmen, wenn sie bei Ihnen selbst oder bei Personen in Ihrem Umfeld auftreten:

  • Das Glücksspiel beschäftigt Sie gedanklich über einen längeren Zeitraum, auch wenn Sie gerade nicht spielen.
  • Sie verschieben berufliche, familiäre oder soziale Verpflichtungen, um spielen zu können.
  • Sie fühlen sich unruhig, gereizt oder nervös, wenn Sie nicht spielen können.
  • Sie leihen sich Geld oder greifen auf Rücklagen zurück, um Einsätze zu finanzieren.
  • Sie spielen weiter, obwohl das Spielen bereits Probleme in Ihrem Leben verursacht hat.

Wenn eines oder mehrere dieser Zeichen auf Sie zutreffen, ist dies ein Grund, das Spielen zu unterbrechen und die eigene Situation ehrlich zu prüfen. Je früher Sie reagieren, desto einfacher ist es, die Kontrolle zurückzugewinnen. Ein einzelnes Anzeichen muss noch keine Sucht bedeuten, aber es ist ein Hinweis darauf, dass Ihre Regeln nicht mehr ausreichen.

Zeitliche und finanzielle Kontrolle

Die wirksamste Kontrolle üben Sie aus, indem Sie sich selbst Grenzen setzen und diese regelmäßig überprüfen. Pausen gehören ebenso dazu wie feste Einsatzgrenzen und bewusste Unterbrechungen, die verhindern, dass Sie aus einem Impuls heraus weiterspielen. Wenn Sie bemerken, dass Ihre Spielzeiten oder Ihre Ausgaben steigen, sollten Sie eine Auszeit einplanen und Ihr Verhalten überdenken. Eine solche Unterbrechung muss nicht lang sein; schon ein kurzer Abstand kann helfen, impulsive Entscheidungen zu vermeiden und die Situation nüchtern zu betrachten.

Reality Checks und Erinnerungen sind dabei ein sinnvolles Werkzeug: Viele Spielerinnen und Spieler verlieren das Gefühl für die verstrichene Zeit, sobald sie sich auf das Spiel konzentrieren. Eine regelmäßige Erinnerung, die Sie an die Dauer Ihrer Sitzung und an Ihre Ausgaben erinnert, wirkt diesem Effekt entgegen. Ebenso hilfreich ist ein klares Zeitbudget: Legen Sie fest, wie lange Sie spielen wollen, und beenden Sie die Sitzung, sobald diese Zeit abgelaufen ist. Eine Abkühlphase nach einem Verlust ist ebenfalls empfehlenswert, denn der Wunsch, Verluste sofort zurückzugewinnen, führt häufig zu noch höheren Einsätzen.

Praktische Gewohnheiten für ein begrenztes Budget

Ein geplantes Budget schützt Sie vor unkontrollierten Ausgaben, wenn Sie ein paar einfache Gewohnheiten befolgen. Diese Regeln sind keine Garantie gegen Verluste, aber sie halten eine Sitzung innerhalb der Grenzen, die Sie sich selbst gesetzt haben:

  • Verwenden Sie ausschließlich Geld, das Sie frei verfügbar haben und dessen Verlust Sie nicht in Schwierigkeiten bringt. Reserven für Miete, Rechnungen oder Notfälle gehören nicht ins Spiel.
  • Behalten Sie Ihre Ausgaben im Blick, indem Sie vor dem Spielen einen Höchstbetrag festlegen und diesen nicht überschreiten, egal wie der Verlauf ist.
  • Planen Sie spielfreie Tage ein, um Abstand zu gewinnen und zu verhindern, dass das Spielen zur täglichen Gewohnheit wird.
  • Vermeiden Sie spontane Nachzahlungen, also den Impuls, direkt nach einem Verlust erneut Geld einzuzahlen, um den Einsatz zu erhöhen.
  • Brechen Sie das Spiel ab, sobald es nicht mehr entspannt bleibt. Spannung und Frustration sind Zeichen dafür, dass Sie die Kontrolle verlieren.

Diese Gewohnheiten funktionieren am besten, wenn Sie sie vor dem ersten Klick festlegen und nicht während des Spiels aushandeln. Wer erst im Verlauf einer Sitzung über Grenzen nachdenkt, trifft Entscheidungen unter dem Eindruck des aktuellen Spielstands. Ein schriftlicher Plan, den Sie vorab aufstellen, ist daher verlässlicher als eine spontane Selbstkontrolle.

Bedeutung der Selbstkontrolle

Glücksspiele beruhen auf dem Zufall, und kein Einsatz, keine Strategie und keine Spielweise kann diesen Umstand aufheben. Genau deshalb ist es wichtig, Entscheidungen nicht impulsiv zu treffen, sondern vorab Regeln für Einsatzhöhe, Spieldauer und Häufigkeit festzulegen. Wer diese Regeln erst im Moment des Spielens entwickelt, unterliegt dem Einfluss von Emotionen wie Hoffnung, Ärger oder Aufregung. Eine vorab getroffene Vereinbarung mit sich selbst schützt Sie davor, in diesen Momenten unüberlegt zu handeln.

Kontrollierte Spielerinnen und Spieler behandeln das Glücksspiel wie jede andere kostenpflichtige Freizeitaktivität: Sie wissen vorher, was sie ausgeben wollen, und sie erwarten keine Gegenleistung über den Unterhaltungswert hinaus. Diese Haltung schützt nicht nur Ihr Budget, sondern auch Ihre Stimmung, denn Sie setzen sich nicht dem Druck aus, einen Verlust wieder hereinholen zu müssen. Wenn Sie merken, dass Sie diese Haltung nicht mehr aufrechterhalten können, ist das ein klares Signal, eine Pause einzulegen und Ihre Regeln zu überarbeiten.

Hilfsangebote in Österreich

In Österreich stehen mehrere seriöse Stellen zur Verfügung, die Information, Beratung oder weiterführende Hilfe anbieten. Diese Einrichtungen sind unabhängig von der Website und unterliegen keiner Einflussnahme durch den Betreiber. Eine erste Kontaktaufnahme ist unverbindlich und kann anonym erfolgen, wenn Sie das wünschen. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter solcher Stellen sind darauf geschult, zuzuhören, Ihre Situation einzuschätzen und Ihnen konkrete nächste Schritte vorzuschlagen. Sie müssen nicht mit einer fertigen Diagnose kommen; es genügt, dass Sie den Wunsch haben, Ihr Spielverhalten zu überprüfen.

Wenn Sie sich zum ersten Mal an eine Beratungsstelle wenden, können Sie erwarten, dass man Ihnen Fragen zu Ihrem Spielverhalten, zu Ihren Ausgaben und zu den Auswirkungen auf Ihr Leben stellt. Daraus ergibt sich eine Einschätzung, ob Ihr Verhalten im unkritischen Bereich liegt oder ob eine weiterführende Unterstützung sinnvoll ist. Die Beratung ist kostenlos, vertraulich und verurteilt Sie nicht. Sie erhalten keine Belehrung, sondern Informationen über Ihre Optionen, etwa über Gesprächstermine, Selbsthilfegruppen oder therapeutische Angebote. Diese Organisationen bieten auch Angehörigen Unterstützung an, die sich Sorgen um eine nahestehende Person machen.

BMF – Spielerschutz und Hilfsangebote – Offizielle Informationen zu Risiken, Selbsttests und Unterstützungsangeboten. Diese Seite des Bundesministeriums für Finanzen bündelt Materialien, mit denen Sie Ihr eigenes Risiko einschätzen können, sowie Kontaktwege zu weiteren Hilfen.

Schuldenberatung – Beratungsstellen – Standorte der staatlich anerkannten Schuldenberatungen in Österreich. Wenn das Spielen bereits zu finanziellen Schwierigkeiten geführt hat, finden Sie hier die Adressen der Einrichtungen, die Sie bei der Bewältigung von Schulden unterstützen.

Sozialministerium – Informationen zu Spielsucht – Öffentliche Gesundheitsinformationen zum Thema pathologisches Glücksspiel. Das Sozialministerium stellt Material bereit, das die Krankheitsbilder, Behandlungsmöglichkeiten und Anlaufstellen in Österreich beschreibt.

Schutz von Kindern und Jugendlichen

Minderjährige dürfen keinen Zugang zu Glücksspielen haben. Diese Altersgrenze gilt ausnahmslos, und die Website sowie der Betreiber sind verpflichtet, sie durchzusetzen. Als Erwachsene tragen Sie eine Mitverantwortung dafür, dass Kinder und Jugendliche in Ihrem Haushalt nicht an Glücksspiele gelangen. Das bedeutet konkret: Konten, Zahlungsdaten und Geräte, auf denen gespielt werden kann, müssen so aufbewahrt werden, dass Minderjährige keinen Zugriff darauf haben. Ein offen herumliegendes Smartphone mit gespeicherten Zahlungsinformationen ist ebenso ein Risiko wie ein gemeinsam genutzter Computer, auf dem das Spielkonto angemeldet bleibt.

Es reicht nicht, darauf zu vertrauen, dass Kinder ein Verbot einhalten. Sie sollten aktiv verhindern, dass eine Nutzung überhaupt möglich ist, indem Sie Geräte sperren, Passwörter geheim halten und nach dem Spielen abmelden. Erklären Sie Jugendlichen, warum Glücksspiel für sie nicht geeignet ist, und machen Sie deutlich, dass es sich nicht um eine harmlose Freizeitaktivität handelt, sondern um ein Angebot mit ernsten Risiken. Wenn Sie den Verdacht haben, dass ein Minderjähriger in Ihrem Umfeld gespielt hat, wenden Sie sich an die auf dieser Seite genannten Hilfsangebote und klären Sie die Situation offen an.

Selbstausschluss und Abkühlphasen

Falls Sie feststellen, dass Ihre eigenen Grenzen nicht ausreichen, haben Sie die Möglichkeit, sich selbst von der Teilnahme auszuschließen. Ein Selbstausschluss bedeutet, dass Sie für einen Zeitraum, den Sie selbst wählen, keinen Zugang zu Ihrem Spielkonto erhalten. Diese Maßnahme ist ein wirksames Mittel, um einer Eskalation vorzubeugen, und sie steht Ihnen ohne Angabe von Gründen offen. Während der Dauer des Ausschlusses sollten Sie auch andere Glücksspielangebote meiden, denn ein Wechsel zu einer anderen Plattform würde den Zweck der Unterbrechung aufheben.

Eine kürzere Variante ist die Abkühlphase, die Sie nutzen können, um nach einer verlustreichen Sitzung oder einem emotionalen Moment Abstand zu gewinnen. Solche Phasen sind keine Bestrafung, sondern eine Gelegenheit, Ihre Regeln zu überdenken und zu entscheiden, ob und unter welchen Bedingungen Sie weiterspielen möchten. Beide Instrumente – der Selbstausschluss und die Abkühlphase – funktionieren nur, wenn Sie sie ernsthaft einhalten und nicht versuchen, sie durch neue Konten zu umgehen. Die Verantwortung für die Einhaltung liegt bei Ihnen, auch wenn die Website die technischen Voraussetzungen dafür schafft.

Abschließende Hinweise

Ein sicherer Umgang mit Glücksspiel setzt Information, Selbstbeobachtung und klare Regeln voraus. Diese drei Elemente gehören zusammen: Ohne Information über die Risiken fehlt die Grundlage für eine bewusste Entscheidung, ohne Selbstbeobachtung erkennen Sie Warnzeichen zu spät, und ohne klare Regeln haben Sie im entscheidenden Moment keinen Maßstab. Hilfe sollte frühzeitig in Anspruch genommen werden, wenn Belastungen entstehen. Warten Sie nicht, bis finanzielle Schäden oder Konflikte im Umfeld eingetreten sind, sondern suchen Sie das Gespräch, sobald Sie das Gefühl haben, dass das Spielen nicht mehr vollständig unter Ihrer Kontrolle steht. Die auf dieser Seite genannten Stellen sind für genau diesen Fall eingerichtet, und eine Kontaktaufnahme ist der erste Schritt zurück zu einem selbstbestimmten Umgang mit dem Angebot.